Hundegrippe (Canine Influenza)

Die Hundegrippe ist eine ansteckende Virusinfektion, die die oberen Atemwege von Hunden befällt. Es handelt sich dabei um eine Krankheit, die von Hunden auf Hunde übertragen wird und nicht auf Menschen.

Zu den Hunderassen, die besonders häufig von Hundegrippe betroffen sind, gehören Labrador Retriever, Greyhound, Dackel, Bulldogge und der Cavalier King Charles Spaniel.

Die Symptome und Anzeichen der Hundegrippe sind ähnlich wie bei der menschlichen Grippe. Dazu gehören Fieber, Husten, Niesen, Atembeschwerden und eine allgemeine Schwäche des Hundes.

Die Diagnose der Hundegrippe erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung des Hundes und durch eine Überprüfung der Symptome. Es kann auch eine Untersuchung von Blut- oder Abstrichproben durchgeführt werden, um das Vorhandensein des Virus zu bestätigen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Hundegrippe umfassen typischerweise eine unterstützende Therapie, um die Symptome zu lindern. Dazu können Antibiotika, entzündungshemmende Medikamente und intravenöse Flüssigkeiten gehören, um eine Austrocknung des Hundes zu verhindern. In schweren Fällen kann eine Krankenhauseinweisung erforderlich sein.

Vorbeugung vor Hundegrippe beinhaltet eine Kombination von Impfungen und Hygienemaßnahmen. Die Impfung gegen Hundegrippe ist für Hunde empfohlen, die in einem Risikobereich leben oder in engem Kontakt mit anderen Hunden stehen. Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, sollten Hunde mit Symptomen von Hundegrippe von anderen Hunden ferngehalten werden und regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden.

Die Prognose und Genesungschancen bei Hundegrippe hängen von der Schwere der Erkrankung ab. Die meisten Hunde erholen sich vollständig von der Krankheit. In schweren Fällen kann es jedoch zu Komplikationen wie Lungenentzündung kommen, die die Genesungschancen verringern können.

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Physiotherapeutische Behandlung

Physiotherapie bei der Behandlung von Hundegrippe (Canine Influenza) eine wichtige Rolle spielen kann. Durch spezielle Techniken können wir dazu beitragen, die körperlichen Symptome der Erkrankung zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Bei Hunden, die an Hundegrippe leiden, können durch die Erkrankung Muskel- und Gelenkschmerzen, Atembeschwerden, Müdigkeit und Appetitlosigkeit auftreten. Durch gezielte Massage- und Bewegungstherapie können wir die Muskulatur lockern und das Atmungssystem unterstützen. Außerdem können wir durch aktive und passive Bewegungsübungen die Gelenke mobilisieren und den Kreislauf anregen, um den Hund schneller wieder fit zu machen.

Ein weiterer Möglochkeit der Hundephysiotherapie bei Hundegrippe ist die Unterstützung des Immunsystems. Durch spezielle Lymphdrainage-Techniken können wir dazu beitragen, dass sich das Immunsystem schneller von der Erkrankung erholt und der Hund schneller gesund wird.

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Je nach festgestellter Diagnose werden verschiedene Therapieansätze ausgewählt, die einzeln oder in Kombination angewendet werden können.

Ablauf der Behandlung

Eine physiotherapeutische Sitzung bei Hundegrippe wird individuell dem Krankheitsbild des Hundes angepasst. Grob könnte sie aber folgenden Ablauf haben:

  1. Anamnese: Ich würde zuerst eine detaillierte Anamnese durchführen, indem ich den Besitzer des Hundes nach den Symptomen fragen würde, die er bei seinem Hund beobachtet hat. Dazu gehören Husten, Fieber, Atemprobleme, Lethargie und Appetitlosigkeit.
  2. Beurteilung: Ich würde den Hund auf seine Beweglichkeit, Muskeltonus, Atmung und allgemeine Haltung hin untersuchen. Ich würde auch die Gelenke und Muskeln des Hundes auf Schmerzen und Einschränkungen überprüfen.
  3. Therapieplan: Basierend auf der Anamnese und Beurteilung würde ich einen individuellen Therapieplan für den Hund erstellen. Dieser Plan würde Übungen zur Verbesserung der Atmung, zur Stärkung der Muskeln und zur Verbesserung der Beweglichkeit umfassen.
  4. Behandlung: Während der Behandlung würde ich dem Hund spezielle Atemübungen geben, um die Atmung zu verbessern und den Husten zu reduzieren. Ich würde auch passive Bewegungen durchführen, um die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern und die Muskeln zu lockern. Die manuelle Therapie würde zur Linderung von Schmerzen und Muskelverspannungen beitragen. Außerdem würde ich dem Hund gezielte Übungen geben, um die Muskulatur zu stärken und die allgemeine Fitness zu verbessern.
  5. Überwachung: Ich würde den Fortschritt des Hundes während der Behandlung überwachen und regelmäßig Anpassungen an seinem Therapieplan vornehmen.

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